Das letzte Wochenende…

… war ziemlich anstrengend, aber kann auch als überaus gelungen bezeichnet werden.

Da unser Kollege DJ Lide leider krank geworden ist, sprangen DJ First Strike (Kopfsport), Early Bird (Südpol/LL) und ich kurzfristig als Krankheitsvertretung ein. Von Donnerstagabend ca. 20 Uhr bis in die Nacht wurde dann noch schnell der Flyer verändert und im Netz verschickt, Statusmeldung hier und da gepostet und gehofft das die Programmänderung noch jemand mit bekommt.
Am Freitag trafen wir uns dann in der Mahagonibar in Augsburg, fest entschlossen alles anders zu machen als unsere Kollegen die dort sonst auflegen. Da wir nur eine Nacht für die Werbung hatten und im Schaf auch noch eine andere HipHop Veranstaltung inkl. Konzert war, wussten wir nicht was uns erwartet. Doch alles lief mehr als unglaublich perfekt. Gegen 24 Uhr wurde bereits getanzt, Freunde aus München und dem Allgäu waren plötzlich im Club und wir hatten Spaß. Das besondere an diesem Abend war, daß wir komplett auf Hits verzichtet haben und es keine nervigen Musikwünsche gab. Unsere Kollegen jammern immer über Leute die ausversehen die Nadeln von den Platten schrubben und extrem nervige Musikwünsche haben. Wir konnten 90er Jahre Boom Bap Rap & HipHop Beats spielen wie damals auf Jams, ohne R&B Gesäusel oder modernen Chartmist.
Dafür ein riesen Dankeschön an alle die da waren!!!


Bild: DJ First Strike (Kopfsport) – Magic Scratch without hands

Nach nur drei Stunden Schlaf klingelte der Wecker am Samstag Vormittag und es war Zeit die Sachen zu packen und zum AEKTSCHN DISCO Gig nach Marburg zu fahren. Allerdings sorgte das durch Demonstrationen verursachte Verkehrschaos in der Augsburger Innenstadt dafür, daß erstmal schön der Zug verpasst wurde. Gegen 18:30 Uhr war es dann aber geschafft und es war gerade noch Zeit kurz bei meinem Kollegen AdT zu verschnaufen bevor es zum Soundcheck ins KFZ ging. Dort war bereits die Bühne aufgebaut und alles sehr gut vorbereitet. Das Personal und der Service waren übrigens extrem freundlich und zuvorkommend. Davon können sich einige Veranstalter und Venues eine dicke Scheibe abschneiden. Auch in Marburg diesmal so gut wie keine Musikwünsche und AEKTSCHN DISCO mit etwas mehr HipHop-Classics und Dubstep als sonst. Die Party war so gut, daß wir sogar 2 Stunden überziehen mussten. Die ganze Arbeit im Vorfeld (Acapellas suchen, Samples schneiden, Cuepunkte setzen, usw.) hatte sich also wieder einmal gelohnt und das Publikum war begeistert. Mittags um 12 Uhr war ich dann schon wieder in Augsburg und bin erst mal tot ins Bett gefallen.
Props nochmal ans Team vom KFZ für super Service und an meinen DJ-Partner AdT, der diesmal extrem viele Acapellas und Cuepunktattacken ausgepackt hat.


Bild: Andenken aus Marburg

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